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Microsoft Exchange 2003: Defekte Speichergruppe wieder herstellen

120 mal besucht | zuletzt am 09.09.2010 18:20:36

Problem:

Unser Büro verwendet ein kleines Netzwerk mit vier Computern (Arbeitsstationen) und einem Windows Small Business Server 2003. Wir verwenden MS Outlook für die zentrale Aufgaben-, Termin-, Email-Verwaltung. Der Server wurde uns von einem Netzwerkadministrator installiert. Derzeit haben wir keinen Netzwerk-Administrator.

Gestern hatten wir einen Stromausfall und die installierte USV hat den Server nicht heruntergefahren. Als die Kapazität erschöpft war, schaltete die USV die Stromversorgung ab und damit den Server ab. Ende vom Lied ist, dass die Verbindung zum Exchange-Server nicht mehr hergestellt werden konnte. Das Netzwerk haben wir überprüft. Die Verbindungen zum Server waren hergestellt.

Nun haben wir ein wenig gegooled und herausgefunden, dass die erste Speichereinheit nicht bereitgestellt wurde. Eine manuelle Bereitstellung schlug fehl. Wie können wir den Emailspeicher wieder herstellen?

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Lösung:

Wiederherstellungen von Emailspeichern in Microsoft Exchange, können klappen, müssen aber nicht. Die beste Möglichlichkeit ist die Wiederherstellung aus einem Backup, auch wenn das älter ist. Die Offlinedatendatei enthält ja die Daten noch, sofern ein Offline-Cache verwendet wird, mit denen das Backup aktualisiert werden kann.

Als erstes sollte der Service Microsoft Exchange-Informationsspeicher deaktiviert werden. Aber nicht vergessen wieder zu starten.Es wird empfohlen eine defekte Exchange-Datenbank nicht im produktiven Bereich zu verwenden.

Wir empfehlen, die Datenbank versuchen zu reparieren.Dafür gibt es das Tool eseutil, welches im Exchange-Verzeichnis unter \bin zu finden sein sollte. Mit /? werden die Parameter der Datei entschleiert. Parameter /mh prüft auf Konsistenz der Datenbank. Parameter /p repariert und /d defragmentiert. In dieser Reihenfolge sollte der Befehl nacheinander auf die Postfachspeicher (priv1.edb) und den Öffentlichen Speicher (pub1.edb) angewendet werden. Vorher empfehlen wir das Verzeichnis MDBDATA sichern, wobei uns hier die Dateien mit den Endungen *.edb und *.stm vorrangig interessieren.
Nach diesen Massnahmen, sollten die Dateien noch mit dem Programm ISINTEG an der Konsole überprüft werden, solange bis keine Errors mehr angezeigt werden. Danach sollte die Exchangedatenbank wieder OK sein. Nach Aktivierung des Services Microsoft Exchange-Informationsspeicher und Bereitstellung der Speichergruppe sollte Outlook die Verbindung zu Exchange wieder herstellen.

 

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Diese Tipps dienen als knowledgebase zur internen Nutzung. Es steht natürlich jedem frei, dieses Wissen auf eigene Gefahr anzuwenden. Wir empfehlen, den Rat Ihres Netzwerk-Administrators einzuholen, oder uns mit der Lösung Ihres Problems zu beauftragen. Verwendete Markennamen und Warenzeichen sind Namen/Eigentum der jeweiligen Firmen/Hersteller.